Sonntag, 27. März 2011

Pokal-Finale der Frauen in Köln

Als langjähriger Stadiongänger könnte man mit reichlich Vorurteilen zu einem Pokalfinale der Frauen gehen. Und ja, natürlich vergleicht man ständig: Aktionen, Umfeld, Stimmung. Muss man aber gar nicht bzw. sollte man nicht (Ich weiß, es gelingt natürlich nicht immer). Denn wer vergleicht, findet tatsächlich vieles, wo er sagt: Och nee...

Deshalb bin ich Samstag ohne konkrete Einstellung oder Erwartung ins Stadion gegangen. Kölsch, FC-Stadion, Fußball...


Spielberichte zum sportlichen Ablauf zwischen Turbine Potsdam (woher kommt eigentlich der Begriff Turbine?) und dem 1. FFC Frankfurt findet ihr hier, hier und hier. Eigene Eindrücke, gibt's hier:

[ge]lacht: Direkt bei der elektronischen Einlasskontrolle. Der Ordner: "Das Ticket bitte langsam einführen."
[ge]ärgert: Über die vielen geschlossenen Bierstände im Stadion. So stand ich Anfang der 2ten Halbzeit noch brav in der Reihe, verpasste das entscheidene 2:1
[ge]hört: "Für Frauenfußball geb' ich kein Geld aus." Von zwei Leuten (hab auch nur zwei gefragt)
[ge]ärgert2: Unter 15 Euro war keine Karte zu haben (außer ermäßigt), für einen guten Platz zahlte man sogar 32 Euro. Vielleicht verständlich, dass deutlich weniger Zuschauer zum Finale kamen, als im Jahr zuvor: 20000 statt 27000.
[ge]freut: Die Bumskapell im Gästeblock (Foto). Super Anblick. Stellte in der 2. Halbzeit die Musikproduktion leider ein.
[ge]sehen
: Die Sitze in unserem (neuerdings sagt man in Köln ja wieder WIR und nicht DIE) Stadion sind zum Teil schon ganz schön ausgeble
icht. Sieht irgendwie schäbig aus.
[ge]sehen: Bundespräsident Wulff, NRW-Ministerpräsidentin Kraft, ihre Stellvertreterin Frau Löhrmann und Kölns OB Roters, alle in einer Reihe. Und Herr Wulff saß tatsächlich exakt in der Spielfeldmitte. Ein Hoch auf den Protokollführer
[ge]dacht: Die Schnittmenge zwischen FC-Besuchern und Frauenpokal-Besuchern ist echt gering
[ge]sehen: Riesige Schlangen vor den Toiletten, allerdings nur vor den Frauenklos.
[ge]freut: Eine Ehrenrunde mit Pokal in unserem Stadion
[ge]hört: Meist wenig Atmosphäre, aber sobald der Ball in die Nähe irgendeines Tores kam, wurd's laut.
[ge]schmunzelt: Der Fanblock der Potsdamer hatte sich auf der VIP-Tribüne breit gemacht.
[ge]dacht: Alles so geordnet, dafür auch keine ausflippenden Leute in der 89. Minute.

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