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Montag, 1. April 2013
Freitag, 30. November 2012
Hertha BSC - 1. FC Köln: Geglückter Fanprotest, Kritik am Fanprojekt und ein famoser Torjubel
[ge]dacht: Das hat richtig Wirkung! Denn es zeigt einfach, was den Fußball wirklich ausmacht. Auch wenn das Geld woanders herkommt.
[ge]sessen: In den ersten zwölf Minuten im Kölner Block. Dann aufgestanden.
[ge]lacht: …und zwar herzlich: Kanon-Gesänge gegen den Deutschen-Fußball-Bund von Kölnern und Herthanern. Kaum waren die beendet, schmetterten die Herthaner ein Anti-Köln-Lied. Die Kölner bemühten sich schnell auch noch was Fieses hinterherzurufen. Aber das Schmunzeln überwog doch eindeutig.
[ge]dacht: Ein handzahmer, tiefenentspannter Gästeblock mit rund 2000 Leuten. Hinter mir machte jemand noch seine Mathehausaufgaben. Das soll also eine der schlimmsten Fangruppen Deutschlands sein?
[ge]standen: Neben Andreas, der Sonntag gegen Ingolstadt sein 200. (!!) FC-Pflichtspiel in Folge sieht. Nicht auf Sky, sondern vor Ort, im Stadion! Wahnsinn.
[ge]freut: Schön heimelig und familiär so ein Gästeblock an einem Donnerstagabend in Berlin.
[ge]sehen: Ein sehr trostloses Olympiastadion. Drei Grad, Regen, Wind, die halbe Haupttribüne im Oberring geschlossen, ebenso der Oberrang im Gästeblock. Ja, es ist erst ein Jahr her, als wir hier als ambitionierter Erstligist standen. Lieber nicht dran denken…
[ge]ärgert: Dass das Kölner Fanprojekt keine Leute an Autobahnraststätten aufsammelt. Auch nicht, wenn es seriöse, vertrauenswürdige und vor allem langjährige Mitglieder UND (Auswärts)Dauerkarteninhaber sind. Dienst nach Vorschrift ist das eine. Aber ein bisschen Fingerspitzengefühl das andere. Wenn man den wirklich allertreusten der Treuen, die für das Spiel zwei Urlaubstage opfern, eine solche Fahrt zusätzlich erschwert, finde ich das absolut nicht in Ordnung.
[ge]wärmt (worden): Durch den Schal, den mir das FanProjekt vor einiger Zeit für zehn Jahre Mitgliedschaft geschenkt hat. Muss man dann ja auch sagen.
[ge]dacht: Leider schlechte Stimmung im Block. Schon in der Mitte des Unterrangs hörte man kaum mehr, was unten gesungen wurde. An diesem Abend, in dieser Liga und in dieser Situation verbietet sich aber Kritik an Auswärtsfahrern, finde ich. Erstaunlich laut dagegen der Heimblock. Das hat mich wirklich überrascht.
[ge]jubelt: Die Sekunden, für die man sich an diese Orte begibt: Abends unter der Woche mit ein paar wenigen Verrückten in Führung zu gehen. Momente, in denen sich solche Abende ins extreme Gegenteil umkehren können.
[ge]lacht: Alleine die ungläubigen Torjubel von Kevin McKenna sind es wert, dass er auch weiter trifft.
[ge]wundert: Über das millionenschwere Dach des Olympiastadions, das zwischen Lichtanlage und gläsernem Vordach unfassbar undicht ist.
[ge]sehen: Eine Toilette im Gästeblock ohne Aufkleber. Da hat jemand zwischen den Spieltagen aber immer ganz schön viel Arbeit.
[ge]habt: Einen Ohrwurm. Nach dem Spiel. Allerdings von einem Hertha-Song.
[ge]freut: Über Spieler, die sich nach dem Abpfiff vor die Kurve gestellt haben. Und den Fans nicht routiniert, sondern anerkennend applaudierten.
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FC
Sonntag, 16. September 2012
1. FC Köln: Ex-Spieler bei 12 der 17 übrigen Zweitligisten
Der FC und seine Ex-Spieler - in der Vergangenheit war das häufig eine für unseren Klub unangenehme Geschichte. Dann nämlich, wenn die Ex-Spieler besonders motiviert gegen den Effzeh zu Werke gingen. Zuletzt bezwangen uns Carsten Baumann, Tobias Nickenig und Oliver Schröder mit Erzgebirge Aue.
Auf Grundlage des Kicker-Sonderheftes habe ich einmal rausgesucht, in welchen Klubs noch weitere Ex-FC-Spieler und Trainer sich in dieser Saison auf uns freuen.
Ganz schön erstaunlich: Insgesamt gibt's in 12 der 17 übrigen Zweitligisten Spieler oder Trainer mit FC-Vergangenheit.
Hertha BSC
Jos Luhukay, Co-Trainer von 2002-2005. Nach der Entlassung von Friedhelm Funkel auch kurzzeitig Interimscoach.
Marcel Ndjeng, ne kölsche Jung, von 1996 - 2004 im Klub.
1. FC Kaiserslautern
Enis Alushi, von 2003 - 2007 bei den FC-Amateuren. Dauerbrenner im Südstadion.
FC St. Pauli
Florian Kringe, von 2002-2004 beim FC, hat ein paar schöne Tore in der 2. Liga gemacht.
Marius Ebbers, von 2003-2005 im Klub. Unvergessen seine beiden Tore zum 3:2 Sieg gegen Dynamo Dresden nach 0:2 Rückstand in der Saison 2004/2005.
Christopher Buchtmann, kurz vor Saisonstart gewechselt, trägt bei St. Pauli nun die Nummer 10
Union Berlin
Michael Parensen, von 2007 bis 2009 bei den Amateuren aktiv. Ist mir jedoch nicht weiter aufgefallen.
Simon Terodde, kam 2009 über Düsseldorf zu den FC-Amateuren, traf im Dezember 2010 im unsäglichen Pokalspiel gegen Duisburg für die Profis
MSV Duisburg
Roland Müller, Torhüter, von 1998 (da war er 10) bis 2010 im Verein. Hat bereits 5 Länderspiele für die Philippinen. Hab den Namen ehrlich gesagt noch nie gehört
Daniel Brosinski, von 2008 bis 2010 beim FC, unvergessen sein Spiel bei Bayern München: erfolgreicher Ribery-Manndecker und Torschütze beim 2:1 Auswärtssieg
VFL Bochum
Lukas Sinkiewicz, von 1996 bis 2007 im Verein, FC-Kapitän, Nationalspieler, dann nach Leverkusen.
FC Ingolstadt
Marvin Matip, 2005 vom VFL Bochum als Riesen-Talent zum FC gekommen, konnte sich nie wirklich durchsetzen.
Moritz Hartmann, spielte von 2006 bis 2009 bei den Amateuren
FSV Frankfurt
Björn Schlicke, kam vom HSV, spielte die Saison 05/06 beim FC, zunächst sogar als Kapitän. Unvergessen: Sein Elfmeter zum 1:0 am 1. Spieltag gegen Mainz in der 90. Minute.
Erzgerbirge Aue
Carsten Baumann, verbrachte die meiste Zeit seines Fußballerlebens in Köln, ehe er 1998 zum BVB wechselte.
Tobias Nickenig, von 2007-2012 beim FC, unter Christoph Daum zwischendurch auch in der 1. Mannschaft
Oliver Schröder, von 2002-2004 beim FC, damals eine Leihgabe von Hertha BSC
SV Sandhausen
Timo Achenbach, von 2004-2005 beim FC und damals erfahrener U21-Nationalspieler
VfR Aalen
Ralph Hasenhüttl, stets sympathischer Typ, in der Aufstiegssaison 99/00 beim FC.
Jahn Regensburg
Christian Rahn, von 2005 - 2006 beim FC, 5-Länderspiele. Kam damals im Winter vom HSV.
Thiemo Jerome Kialka, Jahrgang 1989, spielte von 2007 bis 2012 beim FC.
@Buedchenchef folgen Twittern
Auf Grundlage des Kicker-Sonderheftes habe ich einmal rausgesucht, in welchen Klubs noch weitere Ex-FC-Spieler und Trainer sich in dieser Saison auf uns freuen.
Ganz schön erstaunlich: Insgesamt gibt's in 12 der 17 übrigen Zweitligisten Spieler oder Trainer mit FC-Vergangenheit.
Hertha BSC
Jos Luhukay, Co-Trainer von 2002-2005. Nach der Entlassung von Friedhelm Funkel auch kurzzeitig Interimscoach.
Marcel Ndjeng, ne kölsche Jung, von 1996 - 2004 im Klub.
1. FC Kaiserslautern
Enis Alushi, von 2003 - 2007 bei den FC-Amateuren. Dauerbrenner im Südstadion.
FC St. Pauli
Florian Kringe, von 2002-2004 beim FC, hat ein paar schöne Tore in der 2. Liga gemacht.
Marius Ebbers, von 2003-2005 im Klub. Unvergessen seine beiden Tore zum 3:2 Sieg gegen Dynamo Dresden nach 0:2 Rückstand in der Saison 2004/2005.
Christopher Buchtmann, kurz vor Saisonstart gewechselt, trägt bei St. Pauli nun die Nummer 10
Union Berlin
Michael Parensen, von 2007 bis 2009 bei den Amateuren aktiv. Ist mir jedoch nicht weiter aufgefallen.
Simon Terodde, kam 2009 über Düsseldorf zu den FC-Amateuren, traf im Dezember 2010 im unsäglichen Pokalspiel gegen Duisburg für die Profis
MSV Duisburg
Roland Müller, Torhüter, von 1998 (da war er 10) bis 2010 im Verein. Hat bereits 5 Länderspiele für die Philippinen. Hab den Namen ehrlich gesagt noch nie gehört
Daniel Brosinski, von 2008 bis 2010 beim FC, unvergessen sein Spiel bei Bayern München: erfolgreicher Ribery-Manndecker und Torschütze beim 2:1 Auswärtssieg
VFL Bochum
Lukas Sinkiewicz, von 1996 bis 2007 im Verein, FC-Kapitän, Nationalspieler, dann nach Leverkusen.
FC Ingolstadt
Marvin Matip, 2005 vom VFL Bochum als Riesen-Talent zum FC gekommen, konnte sich nie wirklich durchsetzen.
Moritz Hartmann, spielte von 2006 bis 2009 bei den Amateuren
FSV Frankfurt
Björn Schlicke, kam vom HSV, spielte die Saison 05/06 beim FC, zunächst sogar als Kapitän. Unvergessen: Sein Elfmeter zum 1:0 am 1. Spieltag gegen Mainz in der 90. Minute.
Erzgerbirge Aue
Carsten Baumann, verbrachte die meiste Zeit seines Fußballerlebens in Köln, ehe er 1998 zum BVB wechselte.
Tobias Nickenig, von 2007-2012 beim FC, unter Christoph Daum zwischendurch auch in der 1. Mannschaft
Oliver Schröder, von 2002-2004 beim FC, damals eine Leihgabe von Hertha BSC
SV Sandhausen
Timo Achenbach, von 2004-2005 beim FC und damals erfahrener U21-Nationalspieler
VfR Aalen
Ralph Hasenhüttl, stets sympathischer Typ, in der Aufstiegssaison 99/00 beim FC.
Jahn Regensburg
Christian Rahn, von 2005 - 2006 beim FC, 5-Länderspiele. Kam damals im Winter vom HSV.
Thiemo Jerome Kialka, Jahrgang 1989, spielte von 2007 bis 2012 beim FC.
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FC
Sonntag, 2. September 2012
Kevin Pezzoni: Shitstorm der Primaten
Eigentlich ist es eine nur logische Entwicklung. Man nehme: Die
Die Folge bei Erfolglosigkeit: Der Shitstorm für Fußballspieler. Wuchtiger, aggressiver und vermutlich viel verletzender, als man ihn bei anderen Themen kennt. Fußball ist Emotion, das
Man kann sagen: Das ist für die Spieler der Preis, wenn man im Mittelpunkt steht. Zu einem gewissen Teil ist das richtig. Ich behaupte aber: Im kollektiven Dummheitstaumel verliert ein Großteil jedes Maß. Der Fußballer als nützlicher Idiot.
Kevin Pezzoni musste in der vergangenen Woche eine beeindruckende Ansammlung von Schwarmdummheit ertragen. Er hat schlecht gespielt, er hätte nicht spielen sollen. Er hat Fehler gemacht, die mitentscheidend für den schlechten FC-Start waren.
Und dann liest er, wie ihn Tausende Leute bei Facebook beschimpfen, sagen, dass er endlich abhaun soll. Und dann sieht er, wie sich eine Gruppe bildet, der ihm auf die Fresse hauen will und Hunderte dieser Gruppe beitreten. Und dann stehen da tatsächlich Leute vor seiner Tür.
Niemand kann es ihm übel nehmen, dass er nie wieder etwas mit diesem Verein zu tun haben möchte.
Was ist das für ein Denken? Der nützliche Idiot, der soll uns also dankbar sein, sonst ziehen wir mal ganz andere Seiten auf? Und Facebook als perfekter Verstärker. Und wenn sich alles wie bei einem Brennglas fokussiert - umso besser und einfacher.
Allerdings: Wer sich wie eine Bande von Primaten benimmt, der darf sich nicht wundern, wenn er von den Spielern auch als solche angesehen wird.
Nun sind sich wieder alle einig: Das darf es nicht geben. Die so genannten "echten" Fans machen so etwas nicht. Einige wenige Idioten. Und natürlich: Jeder sollte doch bitte auch einmal über sich selbst nachdenken. Das ist gut gemeint: Im Profil-Fußball aber wohl einer der wirkungslosesten Sätze, die es überhaupt gibt. Denn eines ist ganz gewiss: Irgendetwas ändern wird sich durch diesen Vorfall nicht
In der Bundesliga-Welt ist alles auf Dienstleistung ausgerichtet. Beim FC habe ich meine Kundennummer. Das Verhältnis zwischen Zuschauer und Spieler hat sich im vergangenen Jahrzehnt stark professionalisiert - besonders von Seiten der Zuschauer. Das muss man nicht gut oder schlecht finden, man sollte es aber zur Kenntnis nehmen. Welche Folgen das auch haben kann, sehen wir nun bei Kevin Pezzoni.
Derzeit bin ich froh, nicht zu Heimspielen fahren zu können und nicht unter allen diesen längst abgestumpften Zynikern sitzen zu müssen, die schon viel zu lange eine Dauerkarte haben und sich jahrelang schlechte Spiele ansehen mussten. Ich genieße es, im Auswärtsblock zu stehen, mit 2000 Leuten, die ihren Verein unterstützen. Ich finde es gut, dass die aktive Szene geduldig ist und hinter dem Neuanfang steht. Und ich würde mir wünschen, dass einige Leute nicht ihr Hirn abgeben, wenn sie anfangen, an den FC zu denken.
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Dienstag, 7. August 2012
Eintracht Braunschweig - 1. FC Köln: Das hat Spaß gemacht, Jungs!
Das Gegentor, der Schlusspfiff, der aufgekratzte Herzschlag in den letzten Minuten - das waren die hässlichen Momente bei der 0:1 Niederlage des 1. FC Köln bei Eintracht Braunschweig.
Es magtreudoof klingen, aber der Tag bleibt mir insgesamt in guter Erinnerung. Endlich befreit von Seilschaften der Vergangenheit, Mannschaft und Fans präsentieren sich ordentlich - das alles hat mir viel besser gefallen, als das fiese Gegurke eines zerfallenen Gebildes eine Liga höher. Bleibt nur die Frage, wie lange man so geduldig ist...
Es mag
[ge]sehen: Die Meisterschale in der Frontscheibe eines FC-Busses auf dem Gästeparkplatz. Über den Fanclub-Namen schweigen wir genüsslich.
[ge]spürt: Unglaublich, wie heiß der Gästeblock drauf war, dass es wieder
losgeht. Einige freuten sich wie kleine Kinder. Eine Stunde vor Spielbeginn: Das erste Klatschen, dann hallt zum
ersten Mal ein "FC" durchs Stadion. Unbezahlbares Gefühl!
[ge]freut I: Fast alle FC-Spieler gehen nach Spielende am Zaun entlang und klatschen die Fans ab. Ich glaube, eine solche Nähe ist besonders wichtig: Denn in genau diesen Momenten schnappen die Spieler viel auf, hören aufmunternde Sätze und sehen den Leuten dabei direkt in die Augen. Wie oft ist das in den letzten Jahren passiert? Genau, nie.
[ge]freut II: Die Unaufgeregtheit der Gastgeber. Eigentlich ist es zu erwarten, dass der Stadionsprecher im Moment des Schlusspfiffs alle Dämlichkeiten ablässt, die er während des Spiels nicht verlautbaren konnte. Diesmal das komplette Gegenteil. Nichtmal Party-Musik in überdrehter Lautstärke, auch vor dem Spiel nicht. Sehr, sehr angenehm.
[ge]wundert (oder auch nicht): Ordner am Gästeblock-Eingang, die in der Sommerpause mindestens so viel Zeit im Fitnessstudio und beim Tätowierer verbracht haben, wie die FC-Truppe auf dem Trainingsplatz
[ge]sungen: Viel und laut und das ganze Spiel. Ging aber auch gar nicht anders - weil ausnahmslos alle mitgemacht haben.
[ge]ärgert: Bier (0,5 l für 3 Euro) ohne Alkohol. Was sicher keine Überraschung war. Besonders bitter: Die Auswärtsspiele, wo es anders sein wird, kann man vermutlich an einer Hand abzählen.
[ge]dacht: Vielleicht wird's in einigen Monaten bei Auswärtsspielen ja wieder wesentlich familiärer.
[ge]fühlt (mit): Timo Horn. Durfte in der Vorbereitung keine wirkliche Parade zeigen. Konnte es diesmal auch nicht.
[ge]freut III: Über die Stimmung. Und die Anerkennung der Heimfans dafür.
[ge]kauft: Zwei eiskalte Bier. Auf der Rückfahrt an der Tankstelle.
[ge]merkt: Die Vorverkaufs-Taktik der Braunschweiger hat geklappt. Außerhalb des Gästeblocks waren kaum Kölner.
[ge]wundert (oder auch nicht) II: Polizei mit Schienbeinschonern, alle FC-Fans mussten auf einen seltsam improvisierten und blickdicht verpackten Parkplatz vor dem Gästeblock. Jeder Fan betrat das Stadion durch ein Nadelöhr mit mehreren Durchlässen. War vermutlich alles hochimprovisiert, wirkte aber sorgfältig ausgedacht.
[ge]dacht: Der Trend geht ja dahin, alle taktischen Feinheiten neuerdings auseinander zu nehmen. Wie kann man Poldolski perfekt in Szene setzen? Was ist nun wirklich die hohe Schule des Fußballspiels? In der 2. Liga wird das alles ein wenig zurückgefahren - auch die Ansprüche. Wirkte am ersten Spieltag richtig wohltuend.
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Freitag, 13. April 2012
Frank Schaefer: "Wir können nichts versprechen"
Der neue FC-Trainer Frank Schaefer hat heute Nachmittag gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Horstmann eine Pressekonferenz im RheinEnergieStadion gegeben. Zuvor hatte er dort mit der Mannschaft die erste Trainingseinheit absolviert. Der 1. FC Köln hat auf seinem Youtube-Channel die gesamte Pressekonferenz eingestellt. Ich hab mir das 45-Minuten Video angeschaut und einige Passagen mitgeschrieben.
Klaus Horstmann über...
...die neue Situation:
"Die Mannschaft braucht die Unterstützung aller. Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung auch zu einer vollen Mobilisierung der Zuschauer führen wird. Alle Entscheidungsträger tragen die Entscheidung zu 100 Prozent. Ich bedanke mich bei Frank und bei Dirk, dass sie die Verantwortung übernehmen."
...die Außendarstellung des Vereins:
"Nicht alles, was dem 1. FC Köln zugeordnet und als Chaos bezeichnet wird, rührt aus Entscheidungen der Verantwortungsträger des 1. FC Köln. Ich bitte zu berücksichtigen, was Entscheidungen sind und was letztlich dem Klub zugeordnet wird."
...ob Teile der Mannschaft Finke zurückhaben wollten:
"Es ist kein Spieler an mich herangetreten, um Volker Finke zurückzuholen"
...über den Zeitpunkt der Solbakken Entlassung:
"Ich habe bis Dienstagabend nicht mit einem anderen internen oder externen möglichen Kandidaten gesprochen. Ich habe erst nach der Niederlage gegen Mainz am Mittwoch die Sondierung der Alternativen vorgenommen. Wir hatten Mittwochabend ein gewisses Bild, wir hatten Donnerstagmorgen ein klares Bild."
"Wir sind Donnerstagmorgen zu der Überzeugung gekommen, dass Frank Schaefer die beste Lösung für diese Situation ist."
"Ich habe erst nach dem Mainz Spiel begonnen, mit Trainern zu reden, weil das meine Art ist, professionell zu arbeiten."
FC-Trainer Frank Schaefer über...
...die Situation:
"Der Verein befindet sich in der schwierigsten Situation der letzten Jahre, wenn man Tabelle und das Restprogramm sieht. Jeder muss wissen, dass die Stunde geschlagen hat. Trotzdem habe ich, wie Herr Horstmann schon sagte, keine Sekunde gezögert, als gestern die Anfrage von Seiten der Geschäftsführung kam."
"Vor dieser Stadt, vor diesen Fans und vor diesem Klub hätte ich es mir nie verzeihen können, wenn ich mich aus dieser Verantwortung gestohlen hätte. Klar ist, dass mich diese Aufgabe reizt. Wenn ich nicht vom Klassenerhalt überzeugt wäre, hätte ich diese Aufgabe auch nicht übernommen."
"Voraussetzung ist, dass wir uns absolut als Einheit präsentieren. Ich meine alle ehemaligen, aktuellen, zukünftigen, Mitarbeiter; Mannschaft, Fans, das Trainerteam, alle zusammen. Wir müssen eine Einheit darstellen, um diesen Kampf erfolgreich zu gestalten."
"Wir werden alles geben, wir werden alles geben, um dieses Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Wir können nichts versprechen, aber wir werden alles dafür tun."
...über die Spieler, die zuletzt nicht im Kader waren:
"Wir werden bei Null anfangen. In der Vergangenheit ist eine Reihe von Dingen passiert, deren Wertung für mich extrem schwierig ist. Ich werde mir selbst ein Bild machen und auch selbst meine Entscheidungen treffen."
...das sogenannte "Solbakken-System":
"Wir reden hier von einem 4-4-2-System und das wird überall in der Welt gespielt. Worüber wir reden ist die Ausrichtung, wie die Spieler sich innerhalb des Systems bewegen. Da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, die möchte ich in der Kürze der Zeit auf die Mannschaft übertragen."
...über die Aufgabe von Team-Manager Stephan Engels:
"Stephan ist ganz nah an der Mannschaft, im Trainingslager mit dabei, wichtiger Austauschpartner. Es wird nicht mit auf dem Platz sein, auch nicht mit in die Trainingsabläufe eingebunden sein."
...über die Diziplin in der Mannschaft:
"Alles was kommt, wird sofort registriert und sanktioniert. Ich kann nur an die Spieler appellieren. Wir werden versuchen diese Einstellung, diesen Spirit, der von Nöten ist, um unser Ziel zu erreichen, um das auf die Spieler zu übertragen, das vorzuleben."
"Das waren Situationen, die nie und nimmer passieren durften."
...die erste Trainingseinheit:
"Ich hatte ein gutes Gefühl. Die Spieler waren willig, haben viele Dinge angenommen. Aufgrund dieser ersten Einheit: Es hat mir Spaß gemacht, mit den Spieler auf dem Platz zu stehen, Voraussetzungen auch den Spielern Erfolge zu vermitteln."
Labels:
FC
Sonntag, 22. Januar 2012
VFL Wolfsburg - 1. FC Köln: Abartiges Gefühl
Wer hinter Hannover über die A2 fährt, hat manchmal das Gefühl, auf einer Art Lebensader der Region zu sein. Biegt man irgendwo bei Braunschweig ab und fährt noch ein ganzes Stückchen über erstaunlich ausgebaute Straßen, gelangt man nach Wolfsburg. Entfernt von dieser Lebensader, im Nirgendwo Niedersachsens. Ein Ort für Bundesliga im Jahr 2012 - und ein Ort, um Niederlagen des 1. FC Köln zu sehen.[ge]freut: Keine Parkplatzgebühr und hinterher nach zehn Minuten auf der Straße.
[ge]hört: Wolfsburger Fangesänge. So, wie ich sie nicht erwartet hätte.
[ge]staunt: Der Wolfsburg Stadionsprecher ernennt die Fankurve zur "Grün-Weißen Partyzone". Vielsagend.
[ge]standen: Im Oberrang Gästeblock, das ganze Spiel.
[ge]sessen: 15 Minuten in der Halbzeit.
[ge]trunken: Kaffee für 2,2 Euro. Annehmbar.
[ge]sehen: Vermutlich knapp 3000 Kölner, wenn man die auf der Gegengerade mit dazuzählt.
[ge]ärgert: Die ganzen Abseitsstellungen in der 2. Halbzeit.
[ge]frustet: In dem Moment, wenn ein spätes Tor gegen die eigene Mannschaft fällt. Es ist schon dunkel, der Tag fast vorbei, war bislang okay und bekommt dann so eine Wendung. Abartiges Gefühl.
[ge]hofft: Diesen fürchterlichen Tor-Song ("RamalaDingDong") nicht hören zu müssen. Vergeblich.
[ge]ängstigt: Von Christian Eichners Körpersprache. Machte den Eindruck, als würde er jeden Moment ineinanderbrechen, so zusammengekauert lief er über den Platz. Brust raus, Nase hoch, Junge! Dann wird das auch wieder was.
[ge]sorgt: Beim Blick auf die nächsten Gegner.
[ge]sucht: Lukas Podolski nach dem Spiel. War offenbar ganz schnell in der Kabine.
[ge]fühlt: Dreistellig Puls in der Nachspielzeit. Immer wieder erstaunlich, wie dieser Verein einen im Griff hat.
[ge]klopft: Hat Michael Rensing nach dem Spiel vor den Fans auf seine Brust. Und zwar dort, wo das Vereinswappen aufgestickt ist. Die Geste beherrschte sein Vorgänger übrigens auch.
[ge]zahlt: 20 Euro für nen Sitzplatz. Darüber kann man nicht meckern. Was einen schon wieder in einen Gewissenskonflikt bringt. Einerseits über die großzügigen Subventionen für Werksvereine schimpfen, andererseits kostenlose Parkplätze und günstige Tickets dort gerne abgreifen. Eindeutig ein Fall für "Die Gewissensfrage".
Samstag, 31. Dezember 2011
Leverkusen - Köln: "Jetzt guck!" - "WAAAHNSINN!"
Fußball ist überall, und gerade da, wo es niemand sieht, fiebern Tausende mit und starren auf das, was im Stadion passiert. Diese beiden Exil-Kölner haben schon viele schlimme Samstage im Leverkusener Stadion erlebt. Am 17. September 2011 saßen sie vor ihren Rechnern, 412 Kilometer voneinander entfernt. Ein gnadenlos subjektives Protokoll, das wir freundlicherweise veröffentlichen dürfen - unsere Perle der Hinrunde 2011/2012.
15:34:41 Ernie: guter start, spiel nen anderes als ich dachte
15:37:25 Bert: jemal
15:37:25 Bert: jemal
15:37:30 Bert: das geht 30 min gut
15:44:58 Ernie: peszko soll ma muckibude
15:46:04 Bert: jemal potenzieller rot bekommer
15:46:15 Ernie: fc jedenfalls top körpersprache
15:46:55 Ernie: lev bekommt das spiel nicht schnell, was will man mehr
15:47:02 Bert: tore
15:47:22 Ernie: lev könnte auch das auswärtsteam sein
15:47:50 Bert: 15 gute min reichen nicht
15:48:22 Ernie: wir bewerten von 15 zu 15 min bzw toren, und die ersten 15 waren top
15:48:41 Bert: in toren: 0:0
15:48:59 Ernie: quote von 1,4 auf 1,66
15:49:58 Bert: thon schmeißt in hüls hin
15:50:08 Ernie: schade
15:51:36 Bert: die kölner machen das klasse, sagt wdr2
15:51:44 Ernie: system fußball
15:44:58 Ernie: peszko soll ma muckibude
15:46:04 Bert: jemal potenzieller rot bekommer
15:46:15 Ernie: fc jedenfalls top körpersprache
15:46:55 Ernie: lev bekommt das spiel nicht schnell, was will man mehr
15:47:02 Bert: tore
15:47:22 Ernie: lev könnte auch das auswärtsteam sein
15:47:50 Bert: 15 gute min reichen nicht
15:48:22 Ernie: wir bewerten von 15 zu 15 min bzw toren, und die ersten 15 waren top
15:48:41 Bert: in toren: 0:0
15:48:59 Ernie: quote von 1,4 auf 1,66
15:49:58 Bert: thon schmeißt in hüls hin
15:50:08 Ernie: schade
15:51:36 Bert: die kölner machen das klasse, sagt wdr2
15:51:44 Ernie: system fußball
15:54:58 Bert: boah, JETZT fangen die handwerker an der fassade an
15:55:31 Ernie: sei doch froh das sies überhaupt machen
15:55:44 Bert: ich bin die ganze woche nicht da
15:55:48 Bert: montags bis freitags
15:55:51 Bert: den ganzen tag nicht
15:55:54 Bert: nur einmal in der woche
15:55:58 Bert: 15.30 uhr
15:56:04 Ernie: haha
15:56:06 Bert: will ich in ruhe fußball gucken und mich aufregen
15:59:18 Ernie: schiri nen guten
16:03:58 Bert: jetzt gehts langsam abwärts
16:04:21 Ernie: ja, seit 10 minuten nicht mehr viel mehr als ne abwehrschlacht
16:08:07 Bert: scheibenschießen
16:08:40 Ernie: die machen es sich selber gefährlich
16:09:59 Bert: 0:0 zur pause wärn erfolg
16:10:09 Bert: tippe auf 42-44.
16:10:16 Ernie: zudem macht rensing hoffnung auf einen heldenhaften nachmittag
16:11:42 Bert: wdr2 ist ca. 2 min schneller, bin dir also voraus
16:12:14 Ernie: und ?
16:14:44 Bert: GEIL
16:14:46 Ernie: sagt
16:14:46 Bert: JAAAAA
16:14:47 Ernie: was
16:14:47 Bert: JAAAA
16:14:48 Ernie: ??
16:14:51 Ernie: waaaaaaas ??
16:14:53 Bert: guck
16:14:55 Bert: jetzt
16:14:56 Ernie: komm
16:14:58 Ernie: geht
16:14:59 Ernie: geh
16:15:03 Ernie: poldi
16:15:05 Ernie: toooooor
16:15:09 Ernie: gooooooooooil
16:15:10 Bert: wie geil
16:15:13 Bert: jajajajajaajajajajajajaja
16:15:29 Bert: nova nova nova
16:16:20 Ernie: du hast es doch gesagt, first goal 42.-44.
16:19:17 Ernie: halbzeit
16:19:35 Bert: sehr gut
16:19:56 Bert: mein tipp kann noch in erfüllung gehn
16:20:04 Ernie: come onfc
16:22:51 Bert: jetzt weiß der handwerker aufm gerüst auch, wer mein verein ist
16:24:24 Bert: poldi gleich noch ne bombe rausholen...so 77.
16:35:32 Ernie: sereno gefällt
16:35:44 Ernie: und bitte keine tore melden
16:35:51 Ernie: gooooool
16:35:54 Ernie: goooooooooooooooooooool
16:35:58 Ernie: golgolgol
16:36:48 Ernie: hast du ärger mit dem handwerker ?
16:37:00 Bert: ich war noch am essen
16:37:05 Ernie: haha
16:37:05 Bert: was? wer? wie??
16:37:10 Ernie: poldi
16:37:14 Bert: geil geil geil
16:37:36 Ernie: der mexikaner hat gesagt "gol de lu lu lu lu luuucas pooooooooodolskiiiiih
16:40:17 Bert: zum kotzen. 10 mal bin ich dahin nach lev
16:40:20 Bert: immer verloren
16:40:26 Ernie: haha
16:40:39 Ernie: ich bin da auch noch ohne sieg, evtl. auch ohne punkt
16:41:25 Bert: ich kann nicht mehr hingucken
16:42:23 Ernie: hauptsache du meldest nix von wdr2
16:42:40 Ernie: bei deinem zum kotzen hatte ichs mitm herzen
16:42:56 Bert: GEIL
16:42:58 Bert: jetzt guck
16:43:00 Bert: guck hin!!!
16:43:07 Ernie: waaahnsinn
16:43:28 Bert: WAHNSINNNN!!!!!
16:43:59 Ernie: da jubelt das halbe stadion
16:44:09 Ernie: ich ich mach nen bier auf
16:45:37 Bert: ballack draußen!
16:45:44 Ernie: 52.
16:45:46 Bert: ich mach mal wdr2 leiser
16:45:57 Bert: um die gsänge zu hören
16:47:33 Ernie: klar
16:48:03 Ernie: aber wenn das 2-3 gefallen ist läßt es mit dem 3-3 nicht lange auf sich warten
16:48:11 Bert: dann gehts schlag auf schlag
16:48:22 Ernie: sie erscheinen unfähig
16:51:17 Bert: jetzt muss es nur noch runterlaufen
16:53:20 Bert: lanig
16:53:28 Bert: in 7 minuten spätestens gelb
16:58:43 Bert: rolfes 1:3. jetzt stell ich aus
16:59:42 Ernie: ok
17:00:34 Ernie: ich werde dich bei neuigkeiten sachlich informieren
17:00:41 Ernie: 72.
17:01:20 Ernie: rensing hält
17:07:43 Ernie: fc spielt den zielstrebigeren fussball
17:11:14 Ernie: 82., nix zugelassen
17:12:07 Bert: scheiße, 84. erst
17:12:28 Ernie: besseren chancen fc
17:12:35 Ernie: mach dir ma nicht ins hemd
17:12:41 Ernie: die fc fans werden auch wieder lauter
17:13:10 Bert: stadion wär nix mehr für mich
17:13:37 Ernie: du meinst das allgemein, wegen deines alters ?
17:15:56 Bert: haha
17:17:28 Ernie: kiessling fällt nur durch fouls auf
17:19:11 Ernie: 4 min nsz...wie in argentinien
17:19:44 Ernie: wir gewinnen in leverkusen !
17:22:00 Bert: und jetzt guck nochmal
17:22:02 Bert: guck guck guck
17:22:03 Bert: guck
17:22:05 Bert: GUCK!
17:22:28 Ernie: sensationell
17:24:57 Bert: sehr gut
17:27:59 Ernie: 4-1 !
17:28:03 Ernie: legendäre scheiße
17:28:07 Ernie: ich bin begeistert
17:28:14 Bert: gut fürs torverhältnis
17:28:24 Bert: -4
17:28:26 Bert: nur noch
17:28:49 Ernie: stale
17:28:50 Ernie: stale
17:28:53 Ernie: stale solbakken
17:28:59 Bert: konzeptfußball
17:29:05 Ernie: he have no hair but we dont care
17:29:09 Ernie: stale solbakken
17:29:28 Bert: 0 punkte beim tippspiel
17:51:19 Bert: aber der lev ordner hat beim dritten auch gelacht
17:52:26 Ernie: haha, ja
17:56:32 Ernie: großartig
Sonntag, 15. Mai 2011
[ge]sucht: Gelassenheit
Die FC-Saison passt erstaunlich gut in den Trend der Liga. Extreme Sieges-Serien, peinliche Niederlagen, eine legendäre Jahreshauptversammlung und viel Unruhe im Klub. Alles dreht sich immer schneller und am Ende bleibt bei vielen Zuschauern eine Art hilflose Wut. Beim nüchternen Blick auf die Tabelle steht der FC in der Endabrechnung allerdings sehr gut da: 10 Platz, 44 Punkte - das würd' ich für die kommende Saison direkt unterschreiben.
Was allen, auch den Zuschauern, gut tun würde: Ein wenig mehr Gelassenheit. Ich habe Frank Schaefer nach dem Spiel applaudiert, werde jetzt aber nicht die nächsten drei Jahre beleidigt sein, weil er nicht mehr da ist. Denn am Ende geht es wieder weiter. Auch beim FC, auch in der kommenden Saison. Egal, wer Trainer ist. Interessant sicher auch, wer dann Vorstand ist.
Was allen, auch den Zuschauern, gut tun würde: Ein wenig mehr Gelassenheit. Ich habe Frank Schaefer nach dem Spiel applaudiert, werde jetzt aber nicht die nächsten drei Jahre beleidigt sein, weil er nicht mehr da ist. Denn am Ende geht es wieder weiter. Auch beim FC, auch in der kommenden Saison. Egal, wer Trainer ist. Interessant sicher auch, wer dann Vorstand ist.
Nein, es ist nicht alles gut. Aber es ist auch nicht alles schlecht beim 1. FC Köln im Mai 2011.
1. FC Köln - FC Schalke: Stichworte aus dem Stadion
[ge]spürt: Diese herzliche Abneigung zwischen Kölnern und Schalkern. Sogar beim bedeutungslosen Saisonfinale freundliche Grüße auf dem Oberrang Nord an der Plexiglaswand, rote Schals und Fähnchen bei den Schalkern mit Kapuze und Sonnenbrille am Zaun und eine spannungsgeladene Atmosphäre. Immer das Gefühl: Was liegt denn hier in der Luft? Nicht ohne Grund war die Stadion-Vorwiese, wie gegen Leverkusen, für die Gäste abgeriegelt.
[ge]sehen: Freie Plätze im Oberrang des Schalker Gästeblocks. Aber auch im gesamten Stadion.
[ge]dacht: Immer diese langweiligen Schönwetter-Spiele am Ende der Saison, statt ein emotionales Finale. Wobei, ist schon ok so.
[ge]sagt: werden muss das ja auch mal: Volker Finke: 3 Spiele, 3 Siege. Kann man nicht meckern.
[ge]lauscht: Der FC-Mannschaftsaufstellung, wobei der Stadionsprecher den Namen von Volker Finke so verschluckte, dass den Leuten gar keine Zeit blieb, zu pfeifen.
[ge]dacht: Puh, was eine vergiftete Atmosphäre in den ersten 30 Minuten. Dennoch: Jeder kann seine Meinung sagen. Aber anderen aufzwängen bitte nicht. Gut: Das alles zeitlich zu begrenzen, ein Zeichen setzen und sich dann auf's Wesentliche konzentrieren.
[ge]gangen: 16 Minuten von der Haltestelle Stüttgenhof bis zur Südseite des Stadions. Wer kein Bock auf überfüllte Bahnen ab Neumarkt hat, die über die Aachener Straße kriechen: Einfach in die Linie 7 einsteigen. Dazu zum Stadion ein Spaziergang durch den Stadtwald. Allerdings unbeleuchtet.
[ge]freut: Nova 17 Tore. Hatte der überhaupt einen Ballkontakt außer beim Tor? Egal, guter Mann!
[ge]ärgert: Zwei Bezahlkarten-Menschen im Oberrang Süd vor dem Spiel. Wollen die kein Geld verdienen?
[ge]sehen: Kind mit Ohren-Kopfhörer-Schützer und Papas Handynummer auf dem Arm. Lustig.
[Ge]fühl: Ein gutes, gegen Schalke zu gewinnen.
Sonntag, 8. Mai 2011
FC in Frankfurt: Chronologie der Rettung
Leute, fahrt mehr auswärts! Meine Reisen in fremde Stadien haben sich diese Saison auf's schmucklose Pflichtprogramm beschränkt. Ein schwerer Fehler! Nichts ist schöner, als einen erfolgreichen Fußballtag irgendwo in Deutschland zu verbringen, seinen Verein zu unterstützen - und dabei sehen, was das Leben sonst noch zu bieten hat…
9.23 Uhr Zug nach Siegen, mäßig gefüllt. Die Landschaft: Bäume, die Sieg, Wald, schnell gebaute Industriehallen, eine Straße
10.30 Uhr Aufm Klo in Regionalzügen gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens: Man ist männlich. Zweitens: Man nutzt sie morgens
10.43 Uhr Ein Typ neben uns telefoniert: "Mir scheint die Sonne auf den Penis", johlt er hochzufrieden ins Telefon
11.00 Uhr Bimmelbahn von Siegen nach Gießen. Die Jungs neben uns drehen ihr Radio bis Anschlag. BAP & Co. trällern, erinnert an Aufstieg 2000, Lautsprecher über Belastungsgrenze
11.03 Uhr Der Schaffner winkt entnervt ab, als er im Zug kontrollieren will
11.10 Uhr Irgendeiner hat einen Drehschlüssel dabei. Damit kann man die Fenster öffnen. Das bringt Luft
11.30 Uhr Plastiktüten sind auf Auswärtsfahrten wichtige Gebrauchsgegenstände. Ich habe auch eine dabei. Die wird zunehmend leichter. Ein paar andere Jungs mischen sich Korn und Eistee, noch andere Wodka mit Eistee
11.34 Uhr Bier läuft durchs Abteil. Jeder, der nicht zum Fußball will, muss geschockt sein
11.50 Uhr Umstieg in Gießen. Der ganze Zug voller Frankfurter und Polizei. Ein Typ hat seinen Sohn dabei, der aussieht wie elf, aber angeblich 14 ist. Und fleißig Cola Bier trinkt. Wir gucken uns an. Schweißgeruch im Wagen, Rauchverbot ist aufgehoben
12.12 Uhr Meine Plastiktüte ist leer
12.15 Uhr Ein "Service"-Mitarbeiter der Bahn steht mit seinem Kaffee-Wagen völlig verzweifelt inmitten der Fußballfans
12.20 Uhr Wir sind uns mit den Frankfurtern schnell einig: Am besten, Wolfsburg steigt ab
12.45 Uhr Am Hauptbahnhof Polizei, am Stadion, eigentlich überall. Und alle tragen Helme
13.30 Uhr Im Stau vor der VIP-Tiefgarage wartet Steppi! Weißes Hemd, Schnurrbart, den Ellenbogen lässig am offenen Fenster. Genialer Typ! "Lebbe geht weider" rufen wir. Irgendwas ruft er zurück. Ich hab's nicht verstanden. War auch egal.
15.12 Uhr Es gibt Bier mit Alkohol im Stadion
15.30 Uhr Die Heimfans waren nicht bereit, sich irgendwelche Regeln aufzwängen zu lassen. Das war schon beim Einlaufen der Mannschaften zu sehen.
15.40 Uhr Beliebte Disziplin einiger Leute im Gästeblock: Halbvolle Bierbecher auf die Sitzplätze der Gegengerade werfen, die dort die Leute zusauen. Und wenn sie schockiert gucken, noch ein bisschen hinterherpöbeln
15.45 Uhr Chihi! Wie er sich nach dem Kopfball(!!!)Tor an die Bande stellt. Diesmal fügt sich alles
15.50 Uhr Als FC-Fan kann man den Gegner schon wieder mit Häme überziehen: "Auf Wiederseeeehen", "Ab-stei-ger". Wenn man sonst immer nur Nehmerqualitäten zeigen muss, tut das auch mal gut
16.15 Uhr Ein Frankfurter steckt seine Faust durch's Gästeblock-Gitter, trifft nicht, bleibt davor stehen, sucht Freunde für's Leben. Dumme Entscheidung. Nach der Bierdusche tropft er vom Kopf, durchnässt zieht er ab
17.10 Uhr Endzeitstimmung! Frankfurt macht gar nichts mehr. Sanou darf spielen. Williiiiii! Dritter Becher. Die sind echt groß. Und ja, ich hab sie alle brav getrunken, nichts anderes
17.20 Uhr Die geschlossenste Mannschaftsleistung der Saison zeigten alle FC-Spieler nach dem Abpfiff. Als sie sahen, dass die Frankfurter auf's Spielfeld liefen, sprinteten sie in die Kabine. Und wie schnell! Okay, das ist gemein. Schon jetzt hat der FC nämlich mehr Punkte geholt, als in allen erstklassigen Spielzeiten im vergangenen Jahrzehnt
17.25 Uhr Entspannt zugucken, wie die Heimfans am liebsten ihr eigenes Stadion zerlegen wollen
17.30 Uhr Wir werden an der Heimkurve entlang geführt. Gerät zum Triumphmarsch
18.36 Uhr Irgendwann fährt der Sonderzug ab, am Rhein entlang. Kein Bier, kein Wasser, verkatert, Stehplatz, 3 Stunden Fahrt. Egal. Alles egal!
21.23 Uhr Jubel, als wir über die Südbrücke fahren, den Leuten am Südbahnhof winken. Wie pathetisch! Hier kommen die Heimkehrer
21.36 Uhr Endstation Köln Hauptbahnhof
22.03 Uhr Kölschtreff Hauptbahnhof. Ein versoffener Schalker sitzt an der Theke
22.23 Uhr Im Zug Heim sitzen ein Mainzer und ein Gladbacher ohne Zähne. Alle gut gelaunt
22.30 Uhr Niveauvoller Abschluss in der Döner Bude unseres Vertrauens
23.00 Uhr Volker Finke im Sportstudio
9.23 Uhr Zug nach Siegen, mäßig gefüllt. Die Landschaft: Bäume, die Sieg, Wald, schnell gebaute Industriehallen, eine Straße
10.30 Uhr Aufm Klo in Regionalzügen gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens: Man ist männlich. Zweitens: Man nutzt sie morgens
10.43 Uhr Ein Typ neben uns telefoniert: "Mir scheint die Sonne auf den Penis", johlt er hochzufrieden ins Telefon
11.00 Uhr Bimmelbahn von Siegen nach Gießen. Die Jungs neben uns drehen ihr Radio bis Anschlag. BAP & Co. trällern, erinnert an Aufstieg 2000, Lautsprecher über Belastungsgrenze
11.03 Uhr Der Schaffner winkt entnervt ab, als er im Zug kontrollieren will
11.10 Uhr Irgendeiner hat einen Drehschlüssel dabei. Damit kann man die Fenster öffnen. Das bringt Luft
11.30 Uhr Plastiktüten sind auf Auswärtsfahrten wichtige Gebrauchsgegenstände. Ich habe auch eine dabei. Die wird zunehmend leichter. Ein paar andere Jungs mischen sich Korn und Eistee, noch andere Wodka mit Eistee
11.34 Uhr Bier läuft durchs Abteil. Jeder, der nicht zum Fußball will, muss geschockt sein
11.50 Uhr Umstieg in Gießen. Der ganze Zug voller Frankfurter und Polizei. Ein Typ hat seinen Sohn dabei, der aussieht wie elf, aber angeblich 14 ist. Und fleißig Cola Bier trinkt. Wir gucken uns an. Schweißgeruch im Wagen, Rauchverbot ist aufgehoben
12.12 Uhr Meine Plastiktüte ist leer
12.15 Uhr Ein "Service"-Mitarbeiter der Bahn steht mit seinem Kaffee-Wagen völlig verzweifelt inmitten der Fußballfans
12.20 Uhr Wir sind uns mit den Frankfurtern schnell einig: Am besten, Wolfsburg steigt ab
12.45 Uhr Am Hauptbahnhof Polizei, am Stadion, eigentlich überall. Und alle tragen Helme
13.30 Uhr Im Stau vor der VIP-Tiefgarage wartet Steppi! Weißes Hemd, Schnurrbart, den Ellenbogen lässig am offenen Fenster. Genialer Typ! "Lebbe geht weider" rufen wir. Irgendwas ruft er zurück. Ich hab's nicht verstanden. War auch egal.
15.12 Uhr Es gibt Bier mit Alkohol im Stadion
15.30 Uhr Die Heimfans waren nicht bereit, sich irgendwelche Regeln aufzwängen zu lassen. Das war schon beim Einlaufen der Mannschaften zu sehen.
15.40 Uhr Beliebte Disziplin einiger Leute im Gästeblock: Halbvolle Bierbecher auf die Sitzplätze der Gegengerade werfen, die dort die Leute zusauen. Und wenn sie schockiert gucken, noch ein bisschen hinterherpöbeln
15.45 Uhr Chihi! Wie er sich nach dem Kopfball(!!!)Tor an die Bande stellt. Diesmal fügt sich alles
15.50 Uhr Als FC-Fan kann man den Gegner schon wieder mit Häme überziehen: "Auf Wiederseeeehen", "Ab-stei-ger". Wenn man sonst immer nur Nehmerqualitäten zeigen muss, tut das auch mal gut
16.15 Uhr Ein Frankfurter steckt seine Faust durch's Gästeblock-Gitter, trifft nicht, bleibt davor stehen, sucht Freunde für's Leben. Dumme Entscheidung. Nach der Bierdusche tropft er vom Kopf, durchnässt zieht er ab
17.10 Uhr Endzeitstimmung! Frankfurt macht gar nichts mehr. Sanou darf spielen. Williiiiii! Dritter Becher. Die sind echt groß. Und ja, ich hab sie alle brav getrunken, nichts anderes
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| Eindeutig keine Text-Bild-Schere |
17.20 Uhr Die geschlossenste Mannschaftsleistung der Saison zeigten alle FC-Spieler nach dem Abpfiff. Als sie sahen, dass die Frankfurter auf's Spielfeld liefen, sprinteten sie in die Kabine. Und wie schnell! Okay, das ist gemein. Schon jetzt hat der FC nämlich mehr Punkte geholt, als in allen erstklassigen Spielzeiten im vergangenen Jahrzehnt
17.25 Uhr Entspannt zugucken, wie die Heimfans am liebsten ihr eigenes Stadion zerlegen wollen
17.30 Uhr Wir werden an der Heimkurve entlang geführt. Gerät zum Triumphmarsch
18.36 Uhr Irgendwann fährt der Sonderzug ab, am Rhein entlang. Kein Bier, kein Wasser, verkatert, Stehplatz, 3 Stunden Fahrt. Egal. Alles egal!
21.23 Uhr Jubel, als wir über die Südbrücke fahren, den Leuten am Südbahnhof winken. Wie pathetisch! Hier kommen die Heimkehrer
21.36 Uhr Endstation Köln Hauptbahnhof
22.03 Uhr Kölschtreff Hauptbahnhof. Ein versoffener Schalker sitzt an der Theke
22.23 Uhr Im Zug Heim sitzen ein Mainzer und ein Gladbacher ohne Zähne. Alle gut gelaunt
22.30 Uhr Niveauvoller Abschluss in der Döner Bude unseres Vertrauens
23.00 Uhr Volker Finke im Sportstudio
Blogroll
Eintracht
Eintracht
Adlerblog ("Blamable Kölner, desolate Leistung")
Blog G ("Heute tat das nicht weh, heute schäme ich mich")
Beves Welt ("Tor. Podolski. Stimmt, den gibt’s ja auch noch. Abpfiff. 0:2.")
The Diva and the kid ("Wie ein Veganer, der ausm Schlachthof berichten muss")
Rotundschwarz ("Jetzt ist der Arsch ab")
Frankfurter Neue Presse, Spielbericht aus Kultursicht - erfrischend anders
Stadtwaldgebabbel ("Kölner Unvermögen verhinderte eine höhere Niederlage")
FC
FCFP ("FC sah sich das Geschehen tiefenentspannt an")
FC-Blog ("Harmloses, wenn nicht gar langweiliges Spiel")
Mittwoch, 4. Mai 2011
Sonntag, 1. Mai 2011
Video: Denn heh in Kölle danz dä Beer...
Die Welt aus Sicht der Südtribüne - nach dem 2:0...
Labels:
FC
Samstag, 30. April 2011
1. FC Köln - Leverkusen: gezittert, gejubelt, gerädert
[ge]freut: Nova ist echt ne kleine Ratte. Verliert jedes Spiel seine gefühlten 30 Kopfballduelle und steht dann doch immer richtig. 16 Saisontore, Respekt!
[ge]zittert: Ab der ersten Minute. Oh man, wie schlimm. Bei der Relegation bräuchte ich Nerventabletten.
[ge]sungen: "Auf Wiedersehen" und "Ihr werdet nie Deutscher Meister". Herrlich platt, aber bei einer FC-Führung ein völlig neues Gefühl. Muss dann einfach sein.
[ge]sungen: "Auf Wiedersehen" und "Ihr werdet nie Deutscher Meister". Herrlich platt, aber bei einer FC-Führung ein völlig neues Gefühl. Muss dann einfach sein.
[ge]pustet: Tief, ganz tief. Immer, wenn der Ball an Kölner Pfosten oder Latte prallte - oder Rensing in die Arme flog.
[ge]rädert: Völlig. Nach dem Spiel. Wie anstrengend es ist, Zuschauer zu sein.
[ge]wundert: Naja, so sehr auch nicht. Die Pfiffe für Volker Finke bei der Mannschaftsaufstellung waren genauso laut, wie die Pfiffe, wenn Michael Ballack am Ball war.
[ge]sehen: Organisierte Polizei, die einige Kölner Lokalitäten am Stadion und in der Stadt recht frühzeitig abriegelte.
[ge]hört: Übermütige Gästefans, die vom Hauptbahnhof zum Neumarkt durch die Innenstadt eskortiert wurden und viele Gemeinheiten über die Stadt sangen, in der sie zu Gast waren. Ich weiß, sagt sich hinterher immer leicht.
[ge]sehen: Leverkusener Fans auf dem Oberrang, die den Kölnern im Hinspiel in Nichts nachstanden.
[ge]ahnt: Viel Schlechtes. Vor dem Spiel. Zu Unrecht. Zum Glück.
[ge]rufen: Hat der Unterrang nach Frank Schaefer, als die Mannschaft sich nach dem Spiel bedankte.
[ge]feiert: Haben Spieler und Fans nach Spielende für den Sieg eher gedämpft (siehe dazu auch im Kommentar). Und klar, es war Leverkusen, nicht Gladbach. Lag vielleicht aber auch am schlimmen Ur-Alt Medley, das die Stadionregie nach Spielende vermutlich per Kassette eingelegt hat.
[ge]schaut: Ganz bewusst nach dem 2:0 durch das Stadion. Grandioser Anblick. Alle Tribünen stehen, singen, der Norden flippt aus, die Südtribüne auch - und der Leute im Gästeblock gehen nach Hause.
| War wohl nix... |
1. FC Köln - Bayer Leverkusen: 13 Spiele, 3 Punkte
| Saison 2001/2002, 13. Spieltag, 1:2 |
13 Spiele, 10 Niederlagen, 3 Unentschieden - im Stadion habe ich gegen Bayer noch keinen Sieg gesehen. Der einzig mögliche Sieg wurde - zu Unrecht - vom Linienrichter geklaut, Saison 2000/2001. Spielten beide Klubs kurz vor Ende der Saison gegeneinander, bekamen die Leverkusener es sonst regelmäßig mit einer Kölner Trümmer-Truppe zu tun. Ganz abwegig ist die These auch in dieser Saison nicht.
Vermutlich haben die 4900 Gästefans ihr "Derbysieger" Plakat auch diesmal schon gemalt und singen irgendwann ihr "Äffzeh, Äffzeh, zweiiiite Liiiiiga". Leute wie Rolfes & Co. schaffen es regelmäßig, wesentlich motivierter zu sein, als unsere Fraktion. Michael Ballack ("Scheiß FC Köln") wird erst wütend ausgepfiffen, macht dann ein souveränes Spiel und lacht sich anschließend kaputt.
Eine entsetzliche Qual, das Ergebnis des unterschiedlichen Funktionieren beider Klubs seit mehr als 10 Jahren vorgeführt zu bekommen. Unangenehmer Nebeneffekt: Die allgemeine Aufregung um den 1. FC Köln steigt bei einer weiteren Niederlage ins Unermessliche.
Eine entsetzliche Qual, das Ergebnis des unterschiedlichen Funktionieren beider Klubs seit mehr als 10 Jahren vorgeführt zu bekommen. Unangenehmer Nebeneffekt: Die allgemeine Aufregung um den 1. FC Köln steigt bei einer weiteren Niederlage ins Unermessliche.
Im ganzen Durcheinander geht fast unter, dass ein ausgedehntes Flaschenverbot herrscht. Was sich sonst noch lohnt: Ein Blick auf die Wunschliste des Vierten Offiziellen.
| Saison 2003/2004, 32. Spieltag, 2:0 |
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FC
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