Dienstag, 2. März 2010

FC in Leverkusen

Sehr schön! Mitte der 2ten Halbzeit schon "Ihr werdet nie Deutscher Meister" und "Ohne Kießling fahrn wir zur WM" zu singen - ganz schön dämlich mutig. Normal wäre gewesen, dass dieser Kießling dann ein paar Minuten später die Lev-Führung macht. Doch diesmal war's ein gefühlter Sieg. Nicht verloren, Leverkusen nach gefühlten Ewigkeiten von der Tabellenspitze geschubst. Die FC-Fans hatten einen guten Riecher.

Ansonsten: Besonders klug ist es eigentlich nicht, den halben Block anzuzünden, nachdem ein paar Stunden vorher die Nürnberger sich in Bochum selber angesteckt haben. Lustig war aber immerhin Toni Kroos nach dem Spiel, der befragt zu den "Geschenken" der Kölner kurz vor dem Abpiff ziemlich locker reagierte. Erinnerte ein bisschen an Poldi in der Slowakei ("Das sind Fans, die freuen sich halt.")

Hier ein Eindruck, wie es vor dem Spiel im Gästeblock aussah:



Noch mehr Videos gibt's hier und hier.

Samstag, 27. Februar 2010

Maniche

Der Kölner Stadt Anzeiger heute, irgendwie dann doch zum schmunzeln:
"Maniche hat laut Soldo 'Knieprobleme, wenn er schnell läuft', was ja eigentlich keinen großen Einfluss auf das Spiel des Portugiesen haben sollte."

Kölner U-Bahn Bau

Dass beim U-Bahn Bau in Köln alle einige Dinge falsch gelaufen sind/laufen, weiß mittlerweile ganz Deutschland. Wie weit die Kölner Bürger und die Bahn-Bauer in ihrer Meinung über die Nord-Süd-Stadtbahn inzwischen auseinander liegen, war jetzt im Kölner Gürzenich zu sehen. 400 Bürger im Saal, elf Leute auf dem Podium. Rechtfertigungen hier, Anschuldigungen dort. Die Stimmung zwischen Bürgern und ihren Vertretern total vergiftet. „Ein Teil meiner Familie könnte noch leben,“ ruft eine. „Mit meinem Leben spielt ihr nicht“, ein anderer.


Die KVB, listen detailliert auf, was sie wann gemacht haben, erklären das mit technokratischen Begriffen. Der Nutzwert für die Besucher ist gering, denn diese Erklärungen gehen an ihren Ängsten vorbei. Die Folge: Vieler der Bürger beschimpften Verantwortliche auf dem Podium als Ahnungslose, Verbrecher und Laien. Und sie fragen sich: Wer beantwortet uns die Frage, was wann nicht gemacht wurde?


Warum ist die Wut so groß? Der wichtigste Aspekt blieb bei den Wortführern auf dem Podium unbeantwortet – vielleicht, weil sie ihn nicht beantworten können, wahrscheinlich aber, weil sie für solche Antworten schlichtweg nicht bezahlt werden. Und das ist - leider - nicht einmal als Vorwurf zu werten.


Es geht um Vertrauen und Authentizität, um Rückhalt bei den Menschen für die das Projekt gedacht ist. Das alles haben die Menschen verloren. Ein Bürgermeister, der keine Glaubwürdigkeit mehr bei den Menschen hat, macht sich lächerlich. Wenn Verantwortliche eines solch sensiblen Bahn-Baus ihre Glaubwürdigkeit derart brutal verloren haben, müssten auch sie die Konsequenzen ziehen.

Dass die Methode Rechtfertigen und Aussitzen nun ein Jahr funktioniert, macht die Menschen wütend. Einzelne kleben am guten Posten, am guten Geld. Das hat weitaus größere Folgen: Es erschüttert das Vertrauen der Bürgen in das gesamte System der Stadt Köln. Das ist verantwortungslos und fahrlässig.

Samstag, 9. Januar 2010

In eigener Sache

fcbuch ist wieder aktiv. Aber nicht mit der klassischen Seite, sondern in Blog-Form. Einfacher, schneller, flexibler, Web 2.0 eben.

Den Betrieb der alten Seite aufrecht zu erhalten, hat sich aus unserer Sicht nicht mehr gelohnt. Zu viel Zeitaufwand, zu umständlich, zu sperrig. Deshalb jetzt diese Version. Ob und wie sie sich entwickelt, werden wir in den nächsten Monaten austesten.

Wir wünschen viel Spaß!